Es gibt zwei Arten von Menschen: die die bereits ein Backup hatten als ihre Festplatte gestorben ist: und die die sich wünschen sie hätten eines gehabt. Datenverlust ist kein seltenes Ereignis. Festplatten sterben, Ransomware verschlüsselt alles, Smartphones fallen ins Wasser, und manchmal löscht man Dateien versehentlich. Ein Backup ist keine Frage von IT-Paranoia, sondern von Vernunft.
Die 3-2-1-Regel ist der Industriestandard für Backups:
Warum? Weil ein Backup das neben deinem Computer liegt bei einem Wohnungsbrand genauso verloren ist wie das Original. Und weil Ransomware oft auch verbundene externe Festplatten verschlüsselt.
Ein Backup ist erst ein echtes Backup wenn du es getestet hast. Einmal pro Jahr eine Datei aus dem Backup wiederherstellen und prüfen ob sie korrekt ist. Backups die nicht wiederhergestellt werden können helfen nicht.
Externe USB-Festplatte (2–4 TB, ca. CHF 80–120) anschliessen und automatisches Backup einrichten:
Diese Festplatte sollte nicht dauerhaft angeschlossen sein: so ist sie vor Ransomware geschützt die alle verbundenen Laufwerke verschlüsselt.
Für Unternehmen gelten strengere Anforderungen:
Ransomware ist Schadsoftware die alle deine Dateien verschlüsselt und Lösegeld fordert. Zahlen empfiehlt das NCSC nicht: und auch nicht die Polizei. Das einzige was wirklich schützt: ein aktuelles, von der Ransomware nicht erreichbares Backup. Mit einem solchen ist der Schaden ein Ärgernis statt eine Katastrophe.
Falls du noch kein Backup hast: Heute noch anfangen. iCloud oder Google Fotos für Smartphone-Bilder einrichten dauert 5 Minuten. Eine externe Festplatte mit Time Machine für den Mac dauert 15 Minuten. Der Aufwand ist minimal: der Nutzen im Ernstfall unschätzbar.
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