Das Smartphone ist das persönlichste Gerät das die meisten von uns besitzen: und gleichzeitig das am schlechtesten gesicherte. E-Mails, Banking-App, Fotos, Kontakte, Passwörter, 2FA-Codes: alles auf einem Gerät, das klein, verlierbar und ständig online ist. Umso wichtiger ist es, es richtig abzusichern.
Eine starke Bildschirmsperre ist nicht verhandelbar. Empfehlungen:
Die Bildschirmsperre sollte nach spätestens 30–60 Sekunden Inaktivität automatisch aktiviert werden.
Sicherheitsupdates schliessen bekannte Schwachstellen. Die meisten Angriffe nutzen alte, bereits bekannte Lücken: nicht neue Zero-Days. Automatische Updates für iOS/Android und alle Apps aktivieren. Ältere Geräte die keine Updates mehr erhalten sind ein echtes Sicherheitsrisiko.
Apples iPhone erhält Sicherheitsupdates etwa 5–6 Jahre nach Erscheinung. Android-Geräte variieren stark nach Hersteller: Samsung und Google Pixel liefern die beste Updateunterstützung.
Viele Apps fordern mehr Berechtigungen als sie brauchen. Warum braucht eine Taschenlampen-App Zugriff auf Kontakte und Mikrofon? Regelmässig prüfen:
Standortzugriff nur «Beim Verwenden der App» erlauben, nie «Immer». Mikrofon und Kamera-Zugriff für Apps die das nicht brauchen entziehen.
«Flughafen_Free_WiFi», «Hotel_Guest»: diese Netzwerke sind unverschlüsselt oder kontrolliert durch Unbekannte. Auf öffentlichem WLAN:
Vorbereitung ist wichtig bevor etwas passiert:
Auf dem kleinen Bildschirm sind URLs schwerer zu prüfen, Absenderadressen werden verkürzt angezeigt, und wir reagieren schneller. SMS-Phishing (Smishing) und Messenger-Betrug nehmen zu. Dieselben Regeln wie bei E-Mail gelten: Keine Links antippen die du nicht erwartest: erst direkt zur offiziellen Website navigieren.
Banking-Apps nie aus inoffiziellen Quellen installieren: nur aus dem App Store (iOS) oder Google Play Store. Und Banking nie auf einem gerooteten oder gejailbreakten Gerät.
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